sitzplatzstabilisierung… (oder: und wieder ein kleinprojekt abgeschlossen… :-)

die steile front vor dem sitzplatz führt naturgemäss dazu, dass material nachrutschen kann. der versuch, das ganze ohne zusätzliche stabilisierung beim erstellen des platzes zu realisieren war einerseits von optimismus und andererseits von der unsicherheit der zukünftigen gestaltung des abhangs bestimmt.

nun hat sich in den sommermonaten gut gezeigt, dass die granitplatten relativ schnell nachrutschen. gute zwei centimeter breit waren einzelne fugen bereits.

so starte ich die nächste bauaktion: an den betonblock unter der granittreppe setze ich ein weiteres stück beton zum stabilisieren des platzes an. als erstes wird die vorderste plattenreihe entfernt, dann folgt der aushub mit trennen der substrate in füllmaterial (mineralisch) und biomasse für den wiederaufbau des rasens. aus alten möbelbrettern baue ich dann eine schalung für den ausleger auf.

ein längers 20-er eisen dient als querstrebe und wird erstmal eingepasst. dann folgen die wellenstücke die mir otti, unser neuer metaller, letzte woche noch abgelängt hat. die drei rund 70cm langen und gut 30mm starken wellenstücke schlage ich als anker in den boden ein und verbinde das quereisen mit kupferdraht mit den wellen. zum ersten stabilisieren setze ich einen recht flüssigen 920-er ein, von dem ich mir erhoffe, dass er sich sauber an den magerbetonblock unter der treppe anschmiegt und damit für eine stabile verbindung sorgt.

in der nächsten bauetappe werden fülle ich die schalung mit einem mix aus 908-er und 916-er beton sowie etwas kies von ca 35 bis 60mm durchmesser. verdichtung erreiche ich wie so oft über die schalungsvibration: der bosch-elektromeissel leistet da gute dienste… 😉

wiederum einige tage später – der ausleger aus beton müsste nun durchgehärtet und belastbar sein, lege ich die platten für den oberen treppenabschluss wieder in den feinschotter ein und schliesse das vordere ende dann mit 920-er ab, den ich bis ca 2 cm über die untere plattenkante herauflaufen lasse, damit die platten nicht im kommenden frühsommer wieder in richtung süden „abhauen“.

zum abschluss wird der ganze bereich mit einem mix aus der zur seite gelegten biomasse (humus), etwas mineralischem unterboden und rasenerde abgededeckt und eingesät: mit etwas glück wird der herbst sonnig bleiben und den jungen gräsern so ermöglichen, vor dem winter noch recht gut auszuwurzeln…

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.